Lege für einen Instagram-Feed-Beitrag eine 1080 Pixel breite Arbeitsfläche an: 1080 × 1080 px für ein Quadrat, 1080 × 1350 px für das Hochformat 4:5, 1080 × 1440 px für das Hochformat 3:4 oder 1080 × 566 px für ein Querformat von ungefähr 1,91:1.

Wähle das Format passend zu deinem Motiv und gib die Maße in Canva, Photoshop oder einem anderen Design-Tool ein. Wie scharf das Ergebnis wird, hängt vom Ausgangsbild, den exportierten Pixelmaßen und der Verarbeitung durch Instagram ab – nicht davon, ob das Dokument auf 300 PPI eingestellt ist.

Instagram-Post-Größen auf einen Blick

Format und Seitenverhältnis Maße der Arbeitsfläche Geeignet für
Quadrat · 1:1 1080 × 1080 px Ausgewogene Grafiken und wiederverwendbare Layouts
Hochformat · 4:5 1080 × 1350 px Produkte, Infografiken und textbasierte Designs
Hochformat · 3:4 1080 × 1440 px Vertikale Fotos mit weniger Beschnitt
Querformat · ungefähr 1,91:1 1080 × 566 px Panoramen und breite Kompositionen

Instagrams offizielle Hinweise zur Fotoauflösung nennen unterstützte Seitenverhältnisse von 1,91:1 bis 3:4. Die oben aufgeführten Maße liegen innerhalb dieses Bereichs. In der Profilvorschau kann allerdings ein anderer Ausschnitt zu sehen sein als im vollständigen Feed-Bild.

Eine Breite von 1080 Pixeln ist ein praktischer Richtwert, aber keine Garantie dafür, dass das Bild ohne Komprimierung veröffentlicht wird. Damit arbeitest du in verschiedenen Designprogrammen mit einheitlichen Maßen. Instagram kann die hochgeladene Datei dennoch weiterverarbeiten.

Wähle das Format passend zum Motiv. Keine Variante ist grundsätzlich besser als die anderen:

  • Quadrat: sinnvoll für eine ausgewogene Komposition, die sich leicht an andere Layouts anpassen lässt.
  • Hochformat 4:5: bietet im Feed mehr Platz in der Höhe für ein Produkt, eine Überschrift und ergänzende Details.
  • Hochformat 3:4: eignet sich für hohe Fotos, insbesondere wenn bei einem niedrigeren Format wichtige Bildinhalte abgeschnitten würden.
  • Querformat: bietet die nötige Breite für Landschaften, Architektur oder horizontal angeordnete Motive.

Stories werden anders dargestellt als Feed-Beiträge. Ein bildschirmfüllendes vertikales Layout lässt sich deshalb nicht unverändert als Feed-Beitrag übernehmen. Passe die Komposition an, statt dich auf den automatischen Beschnitt zu verlassen.

Seitenverhältnis, Pixelmaße und PPI

Diese Einstellungen beschreiben unterschiedliche Eigenschaften:

  • Das Seitenverhältnis beschreibt die Form: Breite im Verhältnis zur Höhe.
  • Die Pixelmaße geben an, wie viele Pixel ein Bild in der Breite und in der Höhe hat.
  • PPI, also Pixel pro Zoll, setzt diese Pixel in Beziehung zu einer physischen Druckgröße. DPI bezeichnet dagegen Druckpunkte pro Zoll. Bei Angaben zur Bildauflösung werden die Begriffe häufig ungenau verwendet.

Ein Bild mit 1080 × 1350 px und eines mit 2160 × 2700 px haben beide ein Seitenverhältnis von 4:5. Sie haben dieselbe Form, aber nicht dieselbe Pixelanzahl.

Wenn du ein Instagram-Foto untersuchen möchtest, das du mit Erlaubnis speichern darfst, ist Grabfys Instagram-Foto-Downloader für das Herunterladen unterstützter öffentlicher Fotobeiträge gedacht. Anhand der Pixelmaße der gespeicherten Datei kannst du ihre tatsächliche Auflösung prüfen. Gehe jedoch nicht davon aus, dass die heruntergeladene Kopie dieselbe Qualität hat wie die ursprünglich vom Urheber hochgeladene Datei.

So berechnest du die Höhe:

Höhe = Breite × zweite Zahl des Seitenverhältnisses ÷ erste Zahl des Seitenverhältnisses

Für eine Arbeitsfläche im Format 4:5:

1080 × 5 ÷ 4 = 1350 px

Für eine Arbeitsfläche im Format 3:4:

1080 × 4 ÷ 3 = 1440 px

Beim Querformat ergibt 1080 ÷ 1,91 ungefähr 565,45. Mit einer Höhe von 566 Pixeln erhältst du die häufig verwendete Arbeitsfläche mit einem Seitenverhältnis nahe 1,91:1.

Warum ein anderer PPI-Wert Unschärfe nicht behebt

In Photoshop kannst du den Unterschied direkt nachvollziehen:

  1. Öffne ein Bild mit 1080 × 1350 px.
  2. Wähle Bild > Bildgröße.
  3. Deaktiviere Neu berechnen.
  4. Ändere die Auflösung von 72 Pixel/Zoll auf 300 Pixel/Zoll.
  5. Prüfe die im Dialog angezeigten Pixelmaße. Sie bleiben bei 1080 × 1350 px.

Die Druckmaße ändern sich, aber es kommen keine Bildpixel hinzu. Das Bild gewinnt nicht allein deshalb an Details, weil in seinen Auflösungsmetadaten nun 300 PPI stehen.

Eine Neuberechnung verändert dagegen die Pixelanzahl. Das Vergrößern eines kleinen Bildes stellt fehlende Details jedoch nicht zuverlässig wieder her. Ein 540 Pixel breites Rasterbild kann auch nach der Vergrößerung auf 1080 Pixel unscharf wirken. Prüfe deshalb die tatsächlichen Maße der Quelldatei und des Exports, statt dich auf den PPI-Wert zu verlassen.

Arbeitsfläche für dein Instagram-Design einrichten

Die grundlegenden Schritte sind in den verschiedenen Design-Tools gleich:

  1. Wähle das Seitenverhältnis passend zu deinem Motiv und Layout.
  2. Stelle die Breite auf 1080 Pixel ein.
  3. Gib die passende Höhe ein: 1080, 1350, 1440 oder 566 Pixel.
  4. Arbeite in RGB statt in CMYK.
  5. Verwende beim Export sRGB, wenn sich das Farbprofil in der Anwendung einstellen lässt.
  6. Prüfe die Exportskalierung, damit die ausgegebene Datei die gewünschten Maße hat.

Canva

  1. Erstelle ein Design mit benutzerdefinierter Größe.
  2. Wähle Pixel als Maßeinheit.
  3. Gib Breite und Höhe ein, beispielsweise 1080 × 1350 px.
  4. Ordne die Inhalte auf dieser Arbeitsfläche an. Gehe nicht davon aus, dass eine Vorlage bereits dein gewünschtes Seitenverhältnis hat.
  5. Prüfe beim Export die verfügbaren Größenoptionen und kontrolliere anschließend die Maße der erzeugten Datei.

Wenn keine Einstellungen für Farbprofile verfügbar sind, verwende möglichst sRGB-Quelldateien und prüfe das exportierte Bild.

Photoshop

  1. Erstelle ein neues Dokument und wähle Pixel als Maßeinheit für Breite und Höhe.
  2. Gib die gewünschten Maße ein.
  3. Wähle RGB-Farbe und ein sRGB-Profil wie sRGB IEC61966-2.1.
  4. Platziere deine Ausgangsbilder und prüfe sie bei einer Zoomstufe von 100 %.
  5. Exportiere mit den vorgesehenen Pixelmaßen und nutze, sofern verfügbar, die Konvertierung in sRGB.

Bewahre das Dokument mit seinen Ebenen auf. So kannst du die Komposition später anpassen, ohne eine bereits komprimierte Exportdatei erneut bearbeiten zu müssen.

Figma

  1. Erstelle einen Frame mit der gewünschten Breite und Höhe, zum Beispiel 1080 × 1440.
  2. Achte darauf, dass alle vorgesehenen Gestaltungselemente innerhalb des Frames liegen.
  3. Exportiere den Frame mit 1×, damit die Pixelmaße denen des Frames entsprechen.
  4. Prüfe die exportierte Datei. Ein Export mit 2× verdoppelt sowohl die Breite als auch die Höhe.

Verwende sRGB, wenn Einstellungen für Farbprofile verfügbar sind.

Adobe Express

  1. Wähle oder erstelle eine Arbeitsfläche mit benutzerdefinierter Größe.
  2. Gib die gewünschten Pixelmaße ein.
  3. Ordne die Gestaltungselemente passend zum gewählten Seitenverhältnis neu an.
  4. Prüfe die Maße der exportierten Datei, statt dich allein auf den Namen einer Vorlage zu verlassen.

Affinity Photo

  1. Erstelle ein RGB-Dokument.
  2. Lege die Maße in Pixeln fest.
  3. Wähle sRGB, wenn entsprechende Profileinstellungen verfügbar sind.
  4. Prüfe, ob die Exportmaße mit denen der Arbeitsfläche übereinstimmen.

Die richtige Instagram-Größe hängt nicht vom verwendeten Programm ab. Entscheidend sind das gewählte Seitenverhältnis und die exportierten Pixelmaße. Diese Empfehlungen gelten für statische Bilder im Instagram-Feed. Bei Videobeiträgen musst du zusätzlich unter anderem die Videoauflösung und die Kodierung berücksichtigen. Wenn du ein unterstütztes öffentliches Video untersuchen möchtest, das du speichern darfst, ist Grabfys Instagram-Video-Downloader das dafür vorgesehene Tool. Prüfe die Eigenschaften der erzeugten Datei, statt die Einstellungen für den Bildexport unverändert auf Videos zu übertragen.

JPEG oder PNG wählen

Exportformat Geeignete Inhalte Wichtigster Hinweis
JPEG Fotos und Designs mit hohem Bildanteil Komprimierung kann sichtbare Artefakte verursachen
PNG Flächige Grafiken und textbasierte Layouts Die Verarbeitung beim Upload kann die Schärfe verändern

JPEG ist für Fotos meist eine praktische Wahl, weil es einen guten Kompromiss zwischen Bildqualität und Dateigröße bietet. PNG eignet sich für einfarbige Flächen, Diagramme, Grafiken mit scharfen Kanten und Layouts mit viel Text.

PNG unterstützt außerdem Transparenz. Verlasse dich jedoch nicht darauf, dass transparente Bereiche auf Instagram vor einem bestimmten Hintergrund erscheinen. Füge den gewünschten Hintergrund vor dem Export hinzu.

Keines der beiden Formate verhindert die Verarbeitung durch Instagram. Feine Schrift, dezente Farbverläufe und scharfe Kanten können sich nach dem Hochladen verändern. Es ist nicht garantiert, dass PNG nach der Veröffentlichung schärfer aussieht als JPEG.

So erhältst du möglichst saubere Exporte:

  1. Exportiere aus der bearbeitbaren Originaldatei, nicht aus einer bereits komprimierten Kopie.
  2. Wähle eine Qualitätseinstellung, bei der keine sichtbaren Artefakte entstehen.
  3. Prüfe feine Schrift und Kanten in der exportierten Datei.
  4. Verwende RGB und, sofern unterstützt, sRGB.

RGB und sRGB helfen, vermeidbare Farbabweichungen zu reduzieren. Verschiedene Bildschirme können dasselbe Bild dennoch unterschiedlich darstellen.

Wichtige Inhalte vor dem Beschnitt in Vorschauen schützen

Platziere wichtige Texte, Gesichter, Preise, Logos und Handlungsaufforderungen im mittleren Bereich der Arbeitsfläche. Lasse ausreichend Abstand zu den Außenkanten.

Das ist eine gestalterische Vorsichtsmaßnahme, keine offizielle, fest definierte Instagram-Sicherheitszone. Ein bestimmter Randabstand kann keine identische Darstellung in jeder Ansicht garantieren.

So verringerst du das Risiko, dass wichtige Inhalte abgeschnitten werden:

  1. Gestalte das vollständige Bild im gewählten Feed-Seitenverhältnis.
  2. Platziere dekorative Hintergründe näher an den Rändern und wichtige Informationen weiter innen.
  3. Prüfe das vollständige Feed-Bild.
  4. Kontrolliere die Vorschau im Profilraster separat.
  5. Betrachte das Design in Smartphone-Größe, um die Lesbarkeit zu beurteilen.

Die Darstellung im Profil kann sich durch App-Updates ändern und je nach Ansicht unterscheiden. Eine Überschrift kann im Feed vollständig sichtbar sein, in der Profilvorschau aber abgeschnitten werden.

Wenn du ein quadratisches Design ins Hochformat überträgst, ordne die Elemente neu an, statt lediglich leeren Raum hinzuzufügen. Beim Wechsel vom Hochformat zum Quadrat solltest du Überschrift, Motiv und Fußbereich ebenfalls neu anordnen, statt das Bild oben und unten wahllos zu beschneiden.

Alle Folien eines Instagram-Karussells einheitlich gestalten

Lege vor dem Gestalten eine gemeinsame Arbeitsflächengröße für das gesamte Karussell fest. Verwende für ein Karussell im Hochformat beispielsweise durchgehend 1080 × 1350 px im Verhältnis 4:5.

Gehe in dieser Reihenfolge vor:

  1. Lege die gemeinsamen Maße fest. Verwende eine Vorlage für die Arbeitsfläche oder einheitlich große Zeichenflächen.
  2. Setze einheitliche Hilfslinien. Richte Überschriften, Seitenzahlen und wiederkehrende Elemente daran aus.
  3. Prüfe jede Folie vor dem Export. Kontrolliere Breite, Höhe und Seitenverhältnis jeder Seite, jedes Frames oder jeder Zeichenfläche einzeln.
  4. Exportiere die Folien. Verwende dabei dieselbe Skalierung und einheitliche Einstellungen.
  5. Prüfe jede exportierte Datei. Kontrolliere die exakten Pixelmaße und achte auf abgeschnittene Gestaltungselemente oder unerwartete Hintergrundflächen.
  6. Sieh dir die Vorschau des vollständigen Karussells in Instagram an. Prüfe jede Folie, nicht nur das erste Bild.

Wenn du ein bestehendes öffentliches Karussell untersuchen möchtest, das du speichern darfst, ist Grabfys Instagram-Karussell-Downloader für das Herunterladen unterstützter Karussell-Beiträge gedacht. Kontrolliere anschließend die Maße jeder Datei einzeln, statt davon auszugehen, dass alle Folien dieselbe Größe haben.

Eine Folie mit abweichenden Maßen kann zu unerwünschtem Beschnitt, Rändern oder einer uneinheitlichen Komposition führen, wenn für das Karussell eine gemeinsame Ausrichtung verwendet wird. Gehe nicht davon aus, dass jedes Bild sein eigenes Seitenverhältnis behält.

Eine quadratische Folie an ein Hochformat-Karussell anpassen

Angenommen, neun Folien haben 1080 × 1350 px, aber eine misst 1080 × 1080 px.

Passe die quadratische Folie mit einer dieser Methoden an die gemeinsame Hochformat-Arbeitsfläche an:

  • Hintergrund erweitern: Behalte die quadratische Gestaltung in ihrer bisherigen Größe bei und fülle die zusätzlichen 270 Pixel in der Höhe mit Hintergrund. Bei mittiger Platzierung bleiben oben und unten jeweils 135 Pixel.
  • Layout neu anordnen: Verschiebe Überschrift, Bild und ergänzenden Text so, dass du die höhere Arbeitsfläche gezielt nutzt.
  • Bildausschnitt neu wählen: Skaliere das Foto proportional, bis es die Hochformat-Arbeitsfläche ausfüllt, und wähle den Ausschnitt sorgfältig aus.

Strecke das quadratische Bild nicht in die Höhe, um es einzupassen. Das verzerrt Gesichter, Produkte, Schrift und andere Formen.

Prüfe nach dem Export der korrigierten Folie die vollständige Upload-Vorschau. Dort erkennst du, ob im Karussell weiterhin unerwünschter Beschnitt oder Ränder auftreten.

Probleme beim Instagram-Export beheben

Gehe vom sichtbaren Problem aus und vergleiche dann die Quelldatei, die exportierte Datei und die Instagram-Vorschau.

Problem Mögliche Ursache Das solltest du zuerst prüfen
Unscharfer Text Zu kleine oder vergrößerte Rastergrafik Exportmaße und Quelldatei prüfen
Unerwarteter Beschnitt Abweichendes Seitenverhältnis oder anderer Ausschnitt in der Vorschau Vollständiges Bild und Vorschau vergleichen
Farbverschiebung CMYK oder abweichendes Farbprofil RGB und sRGB-Konvertierung prüfen
Weiße Ränder Nicht vollständig ausgefüllte Arbeitsfläche oder abweichendes Seitenverhältnis Kanten und Hintergrund der Arbeitsfläche prüfen
Uneinheitliches Karussell Unterschiedliche Foliengrößen oder Skalierungen Pixelmaße aller Dateien vergleichen

Unscharfer Text

Prüfe, ob der Export die vorgesehenen Maße hat. Untersuche anschließend Text und Ausgangsgrafiken in der 100-%-Ansicht, bei der die Bildpixel den Bildschirmpixeln entsprechen.

Lasse Text möglichst bis zum Export bearbeitbar. Ein vergrößerter Screenshot mit Text erreicht nicht dieselbe Kantenschärfe wie bearbeitbarer Text, der in der passenden Größe angelegt wurde.

Unerwarteter Beschnitt

Berechne das Seitenverhältnis der exportierten Datei mit Breite ÷ Höhe und vergleiche es mit dem vorgesehenen Format. Beispielsweise ergibt 1080 ÷ 1350 = 0,8 und entspricht damit 4:5.

Wenn die exportierte Datei korrekt ist, prüfe, ob nur die Profilvorschau beschnitten wird oder auch das vollständige Feed-Bild betroffen ist.

Farbverschiebung

Prüfe den Farbmodus und das eingebettete Profil des Dokuments. Konvertiere bei Bedarf vor dem Export eine Kopie in RGB mit sRGB.

Eine Konvertierung ist nicht dasselbe wie das bloße Zuweisen eines Profils. Beim Zuweisen kann sich ändern, wie die vorhandenen Farbwerte interpretiert werden.

Weiße Ränder

Öffne die exportierte Datei außerhalb von Instagram. Wenn der Rand dort bereits sichtbar ist, kontrolliere die Grenzen der Arbeitsfläche, die Bildplatzierung und ob der Hintergrund die Fläche vollständig abdeckt.

Wenn der Rand erst beim Upload erscheint, prüfe den gewählten Ausschnitt und wie das Bild in das ausgewählte Format eingepasst wird.

Uneinheitliche Karussell-Folien

Vergleiche die exakte Breite und Höhe aller exportierten Dateien. Korrigiere anschließend in den Quelldokumenten die abweichenden Arbeitsflächen oder Exportskalierungen.

Korrekte Maße können weder fehlende Details der Quelldatei wiederherstellen noch jede Komprimierung durch die Plattform verhindern.

Nutzungsrechte für Gestaltungselemente prüfen

Verwende Fotos, Schriftarten, Logos, Vorlagen und andere Gestaltungselemente nur, wenn ihre Lizenzen oder die erteilten Genehmigungen deine geplante Nutzung abdecken.

Dass ein Inhalt öffentlich sichtbar ist, überträgt dir keine Eigentumsrechte und erlaubt nicht automatisch eine kommerzielle Weiterverwendung. Auch eine verfügbare Vorlage bedeutet nicht zwingend, dass die Rechte an allen enthaltenen Elementen geklärt sind.

Bewahre Lizenzinformationen, Kaufbelege oder Genehmigungen der Urheber zusammen mit dem bearbeitbaren Projekt auf. So behältst du auch bei späteren Anpassungen die jeweiligen Nutzungsbeschränkungen im Blick.

Sechs Prüfungen vor der Veröffentlichung

  1. Pixelmaße: Kontrolliere, ob Breite und Höhe der exportierten Datei dem gewählten Format entsprechen, beispielsweise 1080 × 1350 px.
  2. Seitenverhältnis: Prüfe, ob die Form der exportierten Datei zur vorgesehenen Darstellung im Feed passt.
  3. Farbmodus: Verwende RGB und beim Export sRGB, sofern sich das Farbprofil einstellen lässt.
  4. Schärfe der Quelldateien: Prüfe wichtige Bilder, Texte und Grafiken in der 100-%-Ansicht auf Unschärfe oder Kompressionsartefakte.
  5. Einheitlichkeit des Karussells: Kontrolliere vor dem Export die Arbeitsfläche jeder Folie, vergleiche danach die exportierten Maße und sieh dir die Vorschau des vollständigen Karussells an.
  6. Lesbarkeit in Smartphone-Größe: Prüfe, ob Texte, Preise und Handlungsaufforderungen sowohl im vollständigen Feed-Bild als auch in der Profilvorschau lesbar bleiben. Achte außerdem darauf, dass Gesichter und Logos gut erkennbar sind und der Ausschnitt alle wichtigen Inhalte sinnvoll zeigt.